Was ist die Rote Punkt Aktion?
Jeder, der einen roten Punkt am Auto hat, soll jemanden mitnehmen. Ob bei der Fahrt zur Arbeit, der spontanen Einkaufsfahrt oder am Abend zur Sporthalle. Durch den roten Punkt am Wagen, erkennt jeder der die Aktion kennt, dass er den Fahrer oder die Fahrerin fragen kann ob er mitfahren darf.

Die Idee zum “Roten Punkt” ist eigentlich alt. Ähnliche Aktionen wurden in den 60er und 70er Jahren durchgeführt. Damals richteten sie sich aber meist gegen Fahrpreiserhöhung des öffentlichen Nahverkehrs.

Da es mehr und mehr klar wird, dass der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten ist, sollten wir Menschen wenigstens unser Bestes tun um ihn so gut es geht aufzufangen oder abzumildern. In der Diskussion mit anderen, ist mir die Idee mit dem “Roten Punkt” wieder eingefallen. Aufkleber gleich hier bestellen !! Rote Punkt Aktion

Sie ist die ideale Maßnahme für jeden der gegen die Klimaerwärmung und für den Umweltschutz etwas machen möchte. Menschen die an der “Roten Punkt Aktion” teilnehmen wollen und ein Auto haben mit dem sie regelmässig fahren, können sich bei uns einen Aufkleber mit einem roten Punkt bestellen.

Dieser sollte auf das Auto, an eine gut sichtbare Stelle, z.B. an die Fahrer- oder Beifahrertür oder an die Frontscheibe, geklebt werden. Mit dem Aufkleben des roten Punktes erklärt sich der Fahrer des Wagens bereit, andere Menschen in seinem Auto unentgeltlich mit zu nehmen. Natürlich nur wenn er Platz hat, in die gleiche Richtung fährt und ihm der Mitfahrer/ die Mitfahrerin angenehm ist. Es gibt in beide Richtungen (Fahrer / Mitfahrer) keinerlei Verpflichtungen.Menschen die mit einem Auto der Teilnehmer des “Roten Punkt” mitfahren möchten, stellen sich am besten an eine Kreuzung oder dort wo Autos oft langsam fahren oder stehen müssen. Also an Ampeln, Schranken oder Fussgängerübergängen. Wenn man ein Auto mit einem roten Punkt, der Aktion sieht, klopft man vorsichtig an die Scheibe oder signalisiert auf andere Weise, dass man Interesse hat mitzufahren. Der Fahrer öffnet die Tür oder Scheibe und es wird kurz darüber geredet wohin der Wagen fährt. Ist es die gleiche Richtung kann man mitfahren, sonst muss man den nächsten Wagen abwarten. Natürlich kann man sich auch in seiner Nachbarschaft umsehen, welche Autos den roten Punkt am Wagen haben und dann jeweils fragen, wohin der Fahrer regelmäßig fährt. Wenn daraus gute Fahrgemeinschaften entstehen haben wir schon viel gewonnen.Natürlich kann der Mitfahrer auch einen kleinen Beitrag zum Benzin an den Fahrer abgegeben, dass ist aber kein Zwang. Es kann keiner von beiden etwas von dem anderen verlangen. Wenn man aber natürlich hunderte Kilometer zusammen fährt sollte man sich schon fairerweise Gedanken machen und zumindest darüber reden.

Der Sinn der ganzen Aktion ist folgender.

Wer es noch nicht erraten hat, die Auslastung der Autos soll damit erhöht, Benzin und Abgase eingespart und das Verkehrsaufkommen entlastet werden. Die meisten Autos werden im Berufsverkehr nur mit einer Person besetzt gefahren. Wenn wir es schaffen könnten, in jedes Auto zwei Personen zu bekommen, dann würde sich die Zahl der Autos, des Benzinverbrauchs und der Umweltbelastung schon halbieren. Bei drei Personen wäre es schon eine Reduzierung um zwei Drittel. Wichtig ist deshalb, dass viele mitmachen und möglichst viele andere davon überzeugen auch mit zu machen. Eine Sache ist aber für alle klar, mitmachen kann jeder nur auf eigene Gefahr. Ob man jemanden mit nimmt oder zu jemanden in das Auto steigt. Die Organisation „Rote Punkt Aktion“ kann keinen überprüfen und natürlich für mögliche Schäden nicht haften.